Seit 4 Jahren züchten wir mit Limousin Bullen die genetisch hornlose Kalber vererben. Da wir zwei Herden mit Mutterkühen halten, haben wir in jeder Herde einen Bullen. Um eine gute Genetik zu erhalten und Inzucht zu vermeiden, kaufen wir alle zwei Jahre ein Jungtier. Dieser ist dann ca. 2.5 Jährig und wird mit den 2 jährigen Rindern im Frühling auf die Weide gelassen, ungefähr nach einem Monat kommt dann die ganze Herde dazu und alle können den Neuankömmling bewundern. Die Nachzucht können wir dann in gut 9 Monaten erwarten. Den Bullen, denn wir nicht mehr zur Zucht brauchen, verkaufen wir an einen anderen Züchter. In den letzten 10 Monaten sind immer wieder Fälle von Blauzungenkrankheit aufgetreten in unserer Region. Diese ist für Schafe tödlich, bei den Rindern und Mutterkühen sind Grippesymtome zu erkennen die Krankheit ist jedoch nicht tödlich. Aber der Fötus kann angegriffen werden es kann zu Frühgeburten und Schädigungen führen. Oder die Kühe sind verspätet Fruchtbar und somit sind die Geburten verspätet. Wir hatten in diesem Frühling 3 Kalber verloren und zwei haben die Symptome dieser Krankheit gezeigt. Im gesamten haben wir gesunde und sehr robuste Muttertiere, die ebensolche Jungtiere haben. Seit anfang April 25 sind alle auf den Weiden bis sie dann zirka ende Dezember wieder in den Stall gehen für zirka 3 Monate. Im Moment ist das Wetter sehr mild, daher sind die Tiere noch draussen.
Der älter wird mit dem Taxi abgeholt und der junge wird vom Züchter vorbeigebracht.
Die eine Herde im Licht der Morgensonne. Die Rinder auf der Herbstweide, werde von Kyra und Lulu bewacht.
Ackerbau und Weiden
Wir blicken auf ein nasses Jahr 2024 zurück, was sehr ungewöhnlich ist in unserer Region. Das mähen der Silage wurde zu einem Balanceakt um die nassen Flächen zu um fahren, denn eine absacken des Traktors auf diesen Flächen, welche nicht ersichtlich sind wegen dem hohen Raigras, könnte den Traktor unweigerlich zu Fall bringen könnten. Der Winterweizen, das Triticale und die Gerste waren nur halbhoch gewachsen, weil es zu viel Staunässe hatte auf dem Acker. Die Ernte war gut aber, da es nicht viel Stroh gegeben hatte, mussten wir wir die doppelte Menge zukaufen. In diesem Jahr haben wir wunderschönes Silage erhalten und die Heuernte war ebenfalls gut. Mit der Getreideernte sind wir zufrieden und konnten genügend einbringen um unsere Tiere über ein Jahr zu füttern.
Ferienhaus
Bis ende Januar hatten wir an Engländer vermietet. Von Februar bis mitte April hatten wir das Bad umgebaut. Den Abbruch, die Planung, der Trockenbau, die Bademöbel aus eigenem Eichenholz und das malen konnten wir mit vereinten Kräften in Eigenregie erledigen. Für den Rest mussten wir Hilfe von Fachkräften annehmen. Der Anbau vom Dach wurde durch einen Dachdecker neu errichtet. Die gesamte Saison waren wir gut ausgebucht. Im Moment haben wir an eine Person vermietet, die bei der Uno, in Zentralafrika arbeitet und hier einen Monat seine Ferien verbringt.
Die Bauphase und Vorher, Nachher unten ....
Hühnerzucht
Durch ein Loch in der Decke vom Hühnerstall hatte sich ein Marder Zugang ins Innere verschafft. Erst nachdem ihm schon 20 Hühner zum Opfer gefallen sind haben wir das nur sehr kleine Loch entdeckt. Am zweiten Morgen konnten wir ihn dann mit einem Gewehr erledigen. Es wird zirka 2 Jahre dauern bis wir den Hühnerbestand mit unseren rassenreinen Cream Legbar Hühnern wieder aufgebaut haben. Unser Nachbar ist auch Jäger und er ist bei uns für die Dezimierung des Wildbestandes verantwortlich. Ende Juli mussten wir ihn rufen, weil wir die Vermutung hatten, dass ein Fuchs sein Unwesen treibt. Es sind 3 Hühner in einer Woche verschwunden und eine Gans die im Stall gebrütet hat war ebenfalls samt Ihren nur einen Tag alten Gänseküken nicht mehr auf zu finden. Als wir dann vor einem Fuchsbau die Federn der Gans, sowie den Hühnern liegen sahen, war die Sache klar. Der Verantwortliche Jäger kam mit einem Kollegen mit speziell ausgebildeten Hunden, diese haben den Bau gestürmt und die beiden Jäger konnten alle Tiere ausrotten. Die Wildschweinpopulation hat sich in den letzten 10 Jahren verfünffacht, daher war es auch hier ab Juli wieder gestattet sie zu jagen. Aber dies ist ein sehr schwieriges unterfangen. Da nur Treibjagden gestattet sind und diese auch nur auf dem Gelände, welches für die jeweiligen Jäger gestattet ist (das heisst bei uns und dem Nachbarn auf ca. 200ha) sind auf diesem Gelände keine Wildschweine mehr vorhanden. Sie sind sehr schlau und scheinen genau zu wissen wo das Jagdrevier aufhört und verstecken sich einfach bis das ganze wieder vorbei ist. Das ist für uns manchmal ein wenig schwierig, da wir jedes Jahr auf den Feldern mehr Schäden zu verzeichnen haben.
Die fleissigenTiere
Dank unseren beiden Bienenvölkern konnten wir den ersten Honig ernten. Am Sonntagmorgen den eigenen Honig auf den Zopf zu streichen ist immer ein besonderer Genuss. Seit Anfang Oktober ist Bella bei uns. Sie ist unser neues Fahrpferd und hat wirklich Freude den Wagen zu ziehen.
Der Bagger
Seit diesem Sommer ist Fritz Besitzer eines Baggers. Wir konnten ihn bei einem Bauunternehmer, der in Rente gegangen ist, erwerben. Mit dieser Maschinen ist es möglich die überlandeten Bachläufe aus zu heben. Die Weiden auf denen Grundwasser hochkommt zu trainieren etc. Aber hauptsächlich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen.
Auf Erkundungsreise
Auch ende letzten Sommer konnten wir ein wenig in die Ferne schweifen. Monica und Ihr Mann François hatten uns auf dem Hof vertreten. Wir haben das Baskenland Nordspanien und das Baskenland von Frankreich ein wenig erkundet. Diese Region liegt zwischen den Pyrenäen und dem Atlantik. Die Spanischen Seite sowie die Französische Region hat uns sehr gut gefallen. Das Baskenland auf der spanischen Seite ist dem Resten des Landes nicht zu vergleichen. Es ist sehr sauber, Strassen und Tunnels sind so gebaut wie in der Schweiz. Es hat viel Industrie, dazu gehören: Autoindustrie, Stahl, Kohle, Maschinenbau. Auch das französische Baskenland hat seinen sehr speziellen Charme. Es hat auch wenig Industrie, es ist jedoch die Ferienregion schlecht hin und überzeugt mit seinen wunderschönen Küstenorten, seinen typischen Fachwerkhäusern und einfach mit dem Gegensatz von Bergen und Meer. Es ist zum Wandern, Fahrradtouren und für Wasseraktivitäten gleichermassen geeignet. Die Küstenregionen mit ihren einzigartigen Dörfern und Städten, sowie das Hinterland überzeugen mit ihren Sehenswürdigkeiten.
Auch die kulinarischen Erlebnisse lassen keine Wünsche offen.
Der Berg kommt nicht zu uns, so gehen wir zum Berg
In diesem Jahr haben es uns die Savoier Alpen und das Wallis angetan. Obschon wir die Berge überhaupt nicht vermissen, war es schön wieder einmal in den Alpen unterwegs zu sein.
Wie weiter …. ?
In den nächsten Jahren wollen wir ein wenig kürzer treten und mehr Arbeiten abgeben. Es sind auch Gedanken im Raum, wie ist die Weiterführung des Landwirtschaftsbetriebes möglich ? Sollen wir den Hof verkaufen ? Eventuell verpachten ? oder wollen wir ein Projekt starten, um Wohngemeinschaften auf dem Bauernhof an zu bieten ? Wir sind bereit für neues und möchten noch etwas bewirken. Aber wo die Reise hingeht wissen wir nicht.
Wir haben alle Fragen abgegeben, unser Schöpfer wusste unseren Lebensweg schon, bevor wir geboren wurden und er weiss auch wo es hingehen wird, daher beten wir zu Jesus Christus um Weisung. Es bleibt also weiterhin spannend.
Wir haben alle Fragen abgegeben, unser Schöpfer wusste unseren Lebensweg schon, bevor wir geboren wurden und er weiss auch wo es hingehen wird, daher beten wir zu Jesus Christus um Weisung. Es bleibt also weiterhin spannend.




















































































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